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Ein Jubiläum setzt auf 29 kleine Gesten

Vor zehn Jahren wurden aus 25 Ortsgemeinden, 18 Schulgemeinden und neun Tagwen die drei Einheitsgemeinden Glarus Süd, Glarus und Glarus Nord. Grosse Feierlichkeiten sind während einer Pandemie zwar schwierig.


Das hält die drei Glarner Gemeinden aber nicht davon ab, kreativ mit der Situation und ihrem Zehnjährigen umzugehen: Sie schenken ihren 29 Dörfern und Ortsteilen je ein Jubiläumsbänkli – durchaus als Aufforderung, gerade in turbulenten Zeiten auch einmal innezuhalten.



Die Idee der Jubiläumsbänkli stammt von Avoi – dem Kompetenzzentrum für Arbeitsintegration von Stellensuchenden mit Schwerpunkt Beschäftigung, Beratung und Bildung. Es beschäftigt 15 Mitarbeitende und 60 bis 70 Kursteilnehmende in vier verschiedenen Abteilungen: Schreinerei, Metallbau, Textil und Hauswirtschaft sowie Gastronomie.


Die Übungsfirma erfüllt dadurch auch einen wichtigen gesellschaftlich-kulturellen Auftrag. Daniel Mathiuet hat mich für den Kulturblog in der Avoi-Schreinerei empfangen, um mehr darüber zu erfahren, wie ein Jubiläumsbänkli entsteht.


Wie das Glarner Jubiläumsbänkli entsteht


Die Jubiläumsbänkli sind ein Standardprodukt aus dem breiten Produktesortiment von Avoi Niederurnen. Solche Glarnerbänkli stehen bereits heute an verschiedenen anderen Orten im Kanton Glarus: zum Beispiel in der Denkwerkstatt in Glarus Nord, auf der Terrasse vor dem Kantonsspital Glarus oder bei der Waldwirtschaft Uschenriet in Ennenda.



Avoi Niederunen beschreibt die Herstellung des Jubiläumsbänklis hier detailliert. Weitere Informationen zu den Jubiläumsbänkli in der gemeinsamen Mitteilung des Kantons Glarus und der drei Glarner Gemeinden.


Quelle: Diesen Beitrag habe ich ursprünglich im Kulturblog der Glarner Agenda veröffentlicht.

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