Angelina
Aktualisiert: vor 5 Tagen
September ist der Monat der bisexuellen Sichtbarkeit. Ausnahmsweise ist diesen Monat kein:e Musiker:in, sondern eine bisexuelle Schauspielerin und Regisseurin an der Reihe in der Serie der Persianer über queere Musik(er:innen).
Angelina Jolie verkörpert in Maleficent die Heldin des Märchens, das auch die Grundlage für diesen Blog ist: die dreizehnte Fee. In einem anderen Film spielt sie eine Sängerin: Maria Callas, die zu einer einflussreichen Schwulen-Ikone wurde.
Ein Foto von ihr ohne Lizenz zu verwenden, geht nicht. Eines mit Lizenz zu erhalten, ist mir zu aufwändig. Mein bevorzugter Bilderdienst hilft mir bei der Bildauswahl, die vermutlich nicht Angelina darstellt, aber keine Rechte verletzt.

Was Angelinas Bisexualität betrifft, hilft mir dieses Mal ein deutsches Boulevardblatt.
Ihre vollen Lippen sind weltberühmt, ihre rebellische Vergangenheit scheinbar vergessen: «Ich habe Frauen geliebt und mit ihnen geschlafen. Ich hätte Jenny Shimizu geheiratet, wäre mein Mann nicht gewesen», erklärte Angelina Jolie (48) einst. Mit ihrem Mann meinte die Schauspielerin ihren Nun-Ex Brad Pitt und ihre Exfreundin Shimizu, mit der Jolie 1996 eine Beziehung führte, ist inzwischen mit einer anderen Frau verheiratet. Der Hollywoodstar outete sich vor über 15 Jahren in einem Interview mit dem «OK Magazin»: «Ich war in der Vergangenheit in Frauen verliebt und habe auch mit ihnen geschlafen. Ich liebe Frauen einfach und finde sie unglaublich sexy.» Bild, 23. September 2023
In Maleficent leidet Angelina in der Hauptrolle an einer heterosexuell orientierten und enttäuschenden Liebe. Aus dem Schmerz erblüht eine beschützende, wahre Liebe zu einer jungen Frau.
Das Lied zum Märchen und zum September-Beitrag über queere Musik singt Lana del Rey. Mit ihrer Kunst schaffe Lana eine Aura der Ambivalenz, die Raum für queere Deutungen lasse, beschreibt Steve Pafford unter anderem ihre Beliebtheit in der queeren Community.






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