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Pragmatische Schritte auf einem Weg mit Signalwirkung

Das künftige Glarner Energiegesetz ermöglicht dem Kanton Glarus, seine CO₂-Emissionen im Gebäudesektor wirksam zu reduzieren und einen wesentlichen Beitrag zur Verminderung der Folgen des Klimawandels zu leisten.


Schon bevor das Gesetz in Kraft ist, informieren zwei Glarner Organisationen im September und Oktober über Energieträger, die künftig für Wärme in Glarner Haushalten und für Energie in hiesigen Firmen sorgen könnten.



Die Landsgemeinde hat am 5. September 2021 das neue Energiegesetz beschlossen. Sie hat damit auch zwei Anträgen des Vereins KlimaGlaurs.ch für einen griffigeren Klimaschutz zugestimmt. Künftig kommt bei Neu- und Umbauten im Kanton Glarus die Wärmegewinnung ohne fossile Energieträger aus.


«Das ist ein wegweisender Schritt des Glarnerlands, der Signalwirkung für die ganze Schweiz hat», ist Co-Präsident Franz Schnider von KlimaGlarus.ch überzeugt. Co-Präsidentin Lisa Hämmerli ergänzt: «Der Wärmesektor verursacht 42 Prozent der fossilen CO₂-Emissionen, die direkt im Kanton Glarus anfallen. Mit dem Gesetz hat das Glarnerland einen starken Hebel, um einen Teil dieser Emissionen auf null zu senken.» KlimaGlarus.ch ist erfreut darüber, dass sich mit der Energieallianz Linth und der Erdgas Linth AG einheimische Akteure für mögliche Umsetzungen engagieren.



Informationsveranstaltungen «Erneuerbar heizen» in allen Gemeinden


Zu den verfügbaren, einheimischen Energieträgern für erneuerbare Heizsysteme gehören heute Wärmepumpen, Fernwärme, Holz und Solarthermie. In den kommenden Wochen führt die Energieallianz Linth Informationsveranstaltungen in Schwanden, Ziegelbrücke und Ennenda durch. Aufgezeigt werden Auswirkungen, Optionen und Förderprogramme für Liegenschaftsbesitzer*innen.


Referent ist der GEAK-plus Experte Ruedi Giezendanner. Nach seinem Vortrag stehen persönliche Gespräche mit Energieberatern und zertifizierten Impulsberatern im Zentrum. Die Gemeinden beteiligen sich an den Veranstaltungen.



Biogas-Landsgemeinde in Glarus


Erdgas gerät als fossile Energie unter Druck. Deshalb ist der Umstieg auf Biogas ein wichtiger Schritt auf dem Weg in ein neues Energiezeitalter. An der dritten Biogas-Landsgemeinde erfahren Interessierte mehr über mögliche Energieträger der Zukunft.


Bei den Referaten von Daniela Decurtins und Martin Landolt geht es um klimaneutrale Gasversorgung, Wasserstoff und das CO₂-Gesetz. Die Direktorin des Verbands der Schweizerischen Gasindustrie VSG und der Glarner Mitte-Nationalrat diskutieren im Anschluss mit Regierungsrat Kaspar Becker und Martin Zopfi, Geschäftsleiter der Technischen Betriebe Glarus, im Podiumsgespräch.


Quelle: Dieser Beitrag ist ursprünglich durch ehrenamtliche Zusammenarbeit im Verein KlimaGlarus.ch als Medienmitteilung entstanden.

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