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Aufregung pur

Heute in einer Woche ist Landsgemeinde in Glarus. Die Zeit vor und an dem lokalpolitischen Grossereignis ist aufregend. Dieses Jahr besonders: Bei einem Traktandum geht es um autofreie Sonntage.



Es wird also spannend am 1. Mai im Ring auf dem Zaunplatz. Schliesslich ist «autofrei» auch im Kanton Glarus ein waschechtes Unwort.


Zum so genannten Memorialsantrag zu den so genannten «Slow Sundays im Klöntal» stehen im so genannten Memorial ganze sechs vollgeschriebene Seiten sinnbildlich für die grosse Furcht vor dem Unwort, das da in den Ring rollt.


Was ich dazu im Vorfeld zu sagen habe, ist deutlich kürzer in der Landgemeindezeitung der SP Glarus erschienen:



Meine «Konkurrentin» sieht das in der Landsgemeindezeitung der SVP Glarus anders und braucht dafür etwas mehr Platz:



Bei all der Unsicherheit ist eines sicher: Es wird spannend. Und das macht die Glarner Landsgemeinde aufregend.


Übrigens sieht es wie 2021 auch 2022 nach einer Klimalandsgemeinde aus. Letzten September haben die Glarner:innen das schärfste Energiegesetz der Schweiz beschlossen und gleichzeitig Ja zu einem Strassenausbau gesagt.


Gut möglich, dass Glarus auch in einer Woche wieder so entscheidet und den Klimaschutz zwar in die Verfassung aufnimmt, aber sich mit autofreien Sonntagen nicht anfreunden mag.

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