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Glarnerland im Zentrum des europäischen Textildrucks

Anfang Juni treffen sich nationale und internationale Experten zu den «Glarner Tuch Gesprächen». Die Tagung bringt Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Kunst und Geschichte zusammen.


Bild: Comptoir Ennenda


Die «Glarner Tuch Gespräche» erörtern die Bedeutung des historischen Textildrucks fächer- und länderübergreifend und fördern den wissenschaftlichen, persönlichen Austausch im Interessens- und Fachkreis.



Arbeitskreis «Glarner Tuch Gespräche»


Als Organisator der «Glarner Tuch Gespräche» zeichnet ein Arbeitskreis um Reto Jenny, Redaktor der Comptoir Blätter, Ruth Kobelt, Leiterin Comptoir Daniel Jenny & Co, Daniel Aebli, Kunsthistoriker, Anne Wanner-JeanRichard, ehemalige Kuratorin Textilmuseum St. Gallen und Werner Kälin, Betriebsökonom, verantwortlich.


Bild: Peider C. Jenny


Zum erweiterten Arbeitskreis gehören das Glarner Wirtschaftsarchiv in Schwanden, das Museum des Landes Glarus im Freulerpalast Näfels und die Mitloedi Textildruck AG. Die «Glarner Tuch Gespräche» werden vom Kulturfonds des Kantons Glarus unterstützt.


Glarner Industriekultur


Den Kanton Glarus prägt eine traditionelle und reichhaltige Industriekultur. Sie offenbart sich als architektonisches Element, das in Kombination mit dem prägenden Landschaftsbild der Glarner Alpen überrascht. Hier erinnern Fabrikantenvillen und Arbeitersiedlungen an die industrielle Herkunft der Glarner genauso wie Alpbetriebe an die ursprüngliche Landwirtschaft.


Bild: Spot Media


Umnutzungen ehemaliger Industrieareale wie der Linthpark Glarus Süd in Linthal, Loft Z25 in Ziegelbrücke oder Gelbi Fabrigg in Mollis machen aus ehemaligen Fabrikgeländen Raum für zeitgenössische Angebote in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Kultur.



Der Glarner Industrieweg führt an 80 ausgewählten Industrieobjekten vorbei: von Wasserkraft, Spinnerei, Weberei, Stoffdruck, Schieferabbau und -verarbeitung über Stadtgasproduktion bis Mühlen, Bäckereien und Nahrungsmittelherstellung. Der Weg führt als Velo- und Wanderweg von Linthal bis Ziegelbrücke und von Elm bis Schwanden.


Während das Glarner Wirtschaftsarchiv in Schwanden die Archive zahlreicher Textil-druckereien sowie weiterer Firmen vereinigt, vermittelt das Museum des Landes Glarus im Freulerpalast Näfels die lebhafte Geschichte des Bergkantons.


Bild: Spot Media


Im Fabrikladen Baumwollblüte im Gebäude mit dem ehemaligen Kontor in Ennenda lässt es sich in den Angeboten der Daniel Jenny & Co stöbern. Die heutige Weberei und Konfektion befindet sich in Haslen.


Medienmitteilung Tagungsband
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Quelle: Dieser Beitrag ist durch ehrenamtliche Zusammenarbeit im Rahmen des Arbeitskreises «Glarner Tuch Gespräche» entstanden.

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