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Zeitreisen – Korsika

Mit dem Reisen ist es so eine Sache. Es bringt dich an einen Ort, um ihn danach wieder zu verlassen. Meistens geht es kein zweites Mal hin, auch wenn es schön war.


Ob das mit Koriska auch so ist, weiss ich noch nicht. «Zeitreisen» führt mich erstmal auf diesem Weg zurück auf die Insel – es war Oktober und es war 2022, als ich dort war. Die Serie führt Episode für Episode eine Reise zurück. In jeder Folge stecken ein Titelbild, ein Rezept, ein Lied und 13 Fotos – und dieses Mal noch ein Add-on.



Auf Korsika war ich mit «meinem» Mann. Wir fuhren mit dem Zug nach Toulon, mit der Fähre nach Ajaccio und reisten mit mit dem «Train à grande vibration» TGV nach Bastia. Positiv aufgefallen ist mir die erfrischende Unfreudlichlichkeit der Menschen. Und das Essen war je traditioneller, desto besser.


Traditionelle korsische Suppe


Zutaten für 6 bis 8 Personen

  • 6 Kartoffeln

  • 3 Lauch

  • 250 g grüne Bohnen

  • 250 g geschälte Kokosbohnen (oder getrocknete Bohnen, am Vortag eingeweicht).

  • 5 Mangoldblätter

  • 4 Karotten

  • 1 Schweinsfuss

  • 1 grosse Zwiebel

  • 3 Knoblauchzehen

  • 1 Esslöffel Olivenöl

  • Salz und Pfeffer

  • Nepita (korsischer Majoran)

Schritt 1: Gemüsse schälen und schneiden, die Zwiebel und die Knoblauchzehen in kleine Stücke schneiden, alles in einem Topf mit Olivenöl bei mittlerer Hitze andünsten.


Schritt 2: Mässig salzen und pfeffern, mit kaltem Wasser bedecken.


Schritt 3: Schweinefuss hinzugeben und 2,5 Stunden köcheln bei niedriger bis mittlerer Hitze.


Schritt 4: Einige Minuten vor Ende der Garzeit nach Belieben Nepita hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Schritt 5: Mit einer Schöpfkelle in tiefen Tellern servieren.


Musikalischer Begleitservice


Evisa war der einzige Ort auf der Wanderung von Corte nach Piana mit zwei Übernachtungen. Im Hotel Aitone gab's korsische Suppe zum Abendessen und Frühstück im Morgenmantel serviert. Nach einer der Etappen scherbelte im Dorf-Bistro Musik aus dem Radio.



13 Fotos


Zwischen den beiden korsischen Städten wanderten mit Baumeler Reisen von La Scala Sta Régina nach Calacuccia, zum Col de Vergio, nach Evisa und durch die Spelunca Schlucht, weiter nach Porto und schlussendlich nach Piana.



Etwas speziell ist der vermutliche Hintergrund der korsischen Flagge (13. Foto). Der wie das Abbild eines Rebellen anmutende Kopf ist das (geköpfte) Haupt eines Mauren und steht für die Unabhängigkeit oder Befreiung Korsikas (zum Beispiel von den Mauren). So kommt das jedenfalls bei mir an. Sardiniens Flagge hat den gleichen vermutlichen Hintergrund.


Add-on

Sonnenaufgang in Bastia

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