Damit die Schweiz nicht links liegen bleibt
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- 2. März
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Aktualisiert: 4. März
Die SRG ist nicht links. Kritischen Journalismus stellen Gegner eines starken öffentlich-rechtlichen Medienangebots aber mit Vorliebe so dar.
Dahinter steckt Kalkül: Fast überall werden öffentlich-rechtliche Medien unter diesem Vorwand von rechten Ideologen immer wieder von Neuem angegriffen.
«Journalistinnen und Journalisten können sehr wohl zwischen ihrer privaten politischen Meinung und den professionellen Anforderungen ihres Berufs unterscheiden. Das Radio- und Fernsehgesetz verpflichtet sie zu sachgerechter Berichterstattung und zur angemessenen Wiedergabe aller relevanten Positionen.» aus einem Gastkommentar von Roger Blum, emeritierter Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft

Mit der verlangten Gebührenreduktion könnte die SRG die Bevölkerung nicht mehr so erreichen, um ihren Auftrag sicherzustellen. Als reines Informationsmedium würden immer weniger Menschen das beschnittene SRG-Angebot nutzen, weil sie nicht mehr das ganze Menü erhalten. Das öffnet Tür und Tor für die Übernahme der Informationsmacht durch kapitalstarke ausländische Technologiekonzerne.
Dann stehen nicht mehr Qualität und Notwendigkeit der Information im Zentrum, sondern Algorithmen, die sich ausschliesslich an Reichweite und Interaktionen orientieren, um Werbeeinnahmen für Plattformen ausländischer Konzerne und Oligarchen zu erzielen. Das Nein am 8. März 2026 zur Anti-SRG-Initiative, deren Kampagne von Verdrehungen strotzt, ist deshalb auch für private Schweizer Medien eine Überlebensfrage.
In Zukunftsfragen für unser Land, zu denen starke unabhängige Medien, aber auch konsequenter Umweltschutz und eine solidarische Gesellschaft gehören, scheinen die Linken immer öfter noch die einzigen Patrioten zu sein. Eine ungewöhnliche Bitte deshalb von mir an alle anderen politischen Farben: Lassen Sie die Schweiz nicht links liegen!
Die SRG ist ein Stück Heimat. Sie macht unser ganzes Land – von den Zentren bis in die Randregionen – täglich sicht- und erlebbar und trägt entscheidend zu einer funktionierenden Demokratie bei. Wer die SRG amputiert, amputiert die Schweiz. Wir sparen nichts – wir verlieren alle.
Cervelats an rotem Sugo mit grünen Erbsen

Zutaten
4 Cervelats
½ Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 Dose gehackte Tomate, à ca. 400 g
1 Lorbeerblatt
½ TL Zucker
½ TL Salz
150 g tiefgekühlte Erbsen, aufgetaut
150 g Walliser Raclette AOP, in Streifen
wenig Bratbutter
wenig Pfeffer
Zubereitung
Cervelats schälen, längs dritteln. Enden je ca. 3 cm tief einschneiden.
Bratbutter in einer Bratpfanne heiss werden lassen. Cervelats portionenweise beidseitig je 2-3 Minuten anbraten, herausnehmen, beiseitestellen.
In wenig Bratbutter Zwiebel und Knoblauch andämpfen. Tomaten und Lorbeerblatt beigeben, würzen. Offen bei kleiner Hitze 12-15 Minuten köcheln lassen. Erbsen beigeben, 5 Minuten weiter-köcheln.
Cervelats in die Sauce legen, mit Raclettestreifen belegen. Pfanne zudecken, Käse schmelzen lassen. Sofort servieren.
Tipp
Dazu passen Nudeln, Trockenreis oder Risotto.
Lebendige Heimat
Wie der Cervelat zum kulinarischen Erbe der Schweiz, gehört die Open-Air-Festival-Kultur zu den lebendigen Traditionen der Schweiz. Deshalb gehört hier auch Schweizer Musik von Yes I'm Very Tired Now am Openair St. Gallen 2015 dazu.
Zu diesem Beitrag führten mich die Medienmitteilung SP60+ kämpft um die Heimat künftiger Generationen und der Newsletter Zusammenhalt – was sonst?





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