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Liebe spaltet nicht

Sie scheint am 26. September in ihren Hafen einzulaufen: die Ehe für alle. Sicher ist das erst nach den ausgezählten Stimmen.


Von vielen der letzten nationalen Urnengänge sind wir uns harte Abstimmungskämpfe und knappe Resultate gewöhnt. Sie alle haben immer wieder das Gefühl einer noch grösseren gesellschaftlichen Spaltung hinterlassen.



Um ein Gefühl geht es auch bei der Ehe für alle. Sogar um das Gefühl der Gefühle: um die Liebe – zwischen zwei Menschen, zwischen Eltern und Kindern. Kinder, die es heute schon gibt und die beim Verlust eines Elternteils das Recht auf Schutz haben – unabhängig vom Geschlecht ihrer Eltern. Trotzdem richten die Gegner nicht nur hartes, sondern auch abscheuliches Geschütz auf die Liebe.



Zuversichtlich macht, dass im Kanton Glarus keine der grossen Parteien die Nein-Parole beschlossen hat. Wenigstens in der Politik im Kanton Glarus scheint die Liebe nicht zu spalten. Das letzte Wort haben aber die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Es braucht auch jedes Glarner Ja, um ein klares statt ein spaltendes Abstimmungsresultat verkünden und das unliberale Eheverbot aufheben zu können.



Quelle: Dieser Beitrag ist ursprünglich als Leserbrief für den Fridolin entstanden.

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