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Pusteblume

Manchmal darf auch mal was Pusteblume sein. Die Redewendung ist Ausdruck dafür, dass was egal ist. Es kann auch Enttäuschung über einen unerfüllten Wunsch dahinterstecken.


 

Baustellen-Info:



Dieser Beitrag ist noch im Bau und muss aus mehreren Gründen bereits in der Entwicklungsphase veröffentlicht sein.


 


Mit meiner ärztlich verordneten Lektüre lerne ich gerade, mich darauf konzentrieren, was ich gerade tue. Die einen nennen es Abgrenzung, andere Achtsamkeit, wieder andere Resilienz oder Priorisierung. Wie ich es nenne, weiss ich (noch) nicht. Ist mir gerade Pusteblume, weil nicht meine Baustelle.



Auf meiner Baustelle zerbreche ich mir gerade den Kopf darüber, was es mit dieser Pusteblume auf sich hat. Und ich stelle mir vor, wie ein Kopf zerbricht. Bei der Beantwortung dieser dringenden Fragen bin ich auf einen unpassenden Blog mit einem passenden Beitrag gestossen.


Während ich mich auch noch frage, wie die Pusteblume in Mundart heisst, pirscht sich bereits die nächste Frage an: Hat der Löwenzahn die gleichen Rechte wie ich?



Manchmal, wenn mich die Arbeit – das Wort geht auf den mittelhochdeutschen Begriff für Mühsal oder Plage zurück – oder sonst was mehr anstrengt oder zuwenig freut, mache ich Pusteblume-Pause. Dann wechsle ich den Tab im Browser und schreibe an einem Blog-Artikelwie diesem.


Wer schon beruflich die meiste Zeit vor einer Maschine sitzt, sollte zwar vielleicht seine Pusteblume-Pausen besser im Freien, zum Beispiel im Wald, verbringen. Bloss sind manchmal Pusteblumen-Pausen dringender als der Wald nahe ist.



Im Fall geht es bei meiner Pusteblume-Interpretation überhaupt nicht darum, dass einfach alles oder auch nur etwas egal ist – sondern dass das ist, was gerade ist, und nicht das, was sonst mal oder sonst wo ist.


Ob dieser Gedankenfaden irgendwann ein richtiges Ende findet oder nicht, ist doch völlig Pusteblume.



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