Rob
- die Persianer

- 30. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 28. Dez. 2025
Nietenjacke, Heavy Metal und begeisterte Massen: Das geht auch mit einem schwulen Sänger. Der queere November-Künstler heisst Rob Halford und singt bei Judas Priest.
In seiner Autobiografie «Ich bekenne» gibt der Heavy-Metal-Sänger eine Sache zu, die heute keine Schlagzeile mehr wert sein sollte: seine Homosexualität. Doch die Metalmusik, obendrein die der Siebziger-, Achtzigerjahre und auch noch Neunzigerjahre sind geprägt von Machismen und Konservatismus. Mehr darüber, auch über die Folgen eines unterdrückten Outings, erzählt Opis Mist.
Über 30 Jahre lang musste Rob Halford warten, bis sich sein Lebenspartner auf eine Ehe einlassen wollte. Letztes Jahr war es endlich soweit. Als Grund für die lange Wartezeit nannte der 74-Jährige Rob, dass Thomas aus einer weniger homosexuellenfreundlichen Region (Alabama) komme. Halford selbst lebt in Phoenix, Walsall und Amsterdam. Mehr darüber auf queer.de und im Podcast «Queer the Music».
Judas Priest bestand ursprünglich (1969) aus dem Sänger Alan Atkins, dem Bassisten Bruno Stapenhill, dem Schlagzeuger John Partige und dem Gitarristen John Perry. Nach Atkins Ausstieg 1973 kam Halford als Sänger zur Band. Heute besteht die Band nebst Rob Halford (Gesang) aus Glenn Tipton (E-Gitarre), Richi Faulkner (E-Gittare), Ian Hill (Bass) und Scott Travis (Schlagzeug).
Ab 1978 begannen Judas Priest einen kommerzielleren, radiotauglicheren Stil in ihre Musik einzubauen. Die Popularität der Band und ihr Status als eine der vorbildlichen und einflussreichen Heavy-Metal-Bands hat ihnen den Spitznamen Metal Gods (1980) eingebracht, beruhend auf dem gleichnamigen Song. Mir gefällt Turbo Lover (1986) besser.
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