Das Zusammenkommen
- Werner, Fee, Eisbär, Dr. Wolf und die Persianer

- vor 6 Tagen
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Aktualisiert: vor 3 Stunden
In den letzten Monaten kam viel zusammen, womit das Ressort Politik beschäftigt war. Seit Sonntag wiedergewählt, geht es nun an die Vorbereitungen für die erste Sitzung im neu zusammengesetzten Landrat des Kantons Glarus. Mit ihr beginnen vier Jahre, in denen es mich braucht und nicht verbrauchen sollte.
60 Sitze gibt es im Glarner Landrat, 18 davon für meine Wohngemeinde Glarus. Ich habe es mit 852 Stimmen auf Platz 13 geschafft, eine durchaus passende Position, und bleibe zusammen mit Sarah im Landrat.
Ein volles Dutzend meiner Verbündeten auf Liste 1 haben keinen Tanzschein für die Mitwirkung im Parlament erhalten.
Insgesamt hat meine SP sechs Sitze erhalten, um im Landrat mitzutanzen. Das sind zwei weniger als in der vergangenen Legislatur. Damit gehören wir zu den Verliererinnen dieser Wahlen. Verloren hat auch Cosmo einen Monat zuvor am ESC in Wien. Er landete für Österreich auf dem zweitletzten Platz 24.
Während der letzten Monate haben mich immer wieder Menschen inspiriert. Eine davon stammt, wie Cosmo, aus Österreich. Sie hilft mir mit einem ihrer Bücher, Halt zu finden für meine Verantwortung, die ich während der nächsten vier Jahre trage. Natascha Strobl schreibt zum Beispiel über Solidarität als menschliche (anstelle der autoritären oder neoliberalen) Variante der Krisenbewältigung: Solidarität bedeutet, immer auf der Seite der Unterdrückten zu stehen.

Keine Frage: Es wird nicht einfacher für mich in Glarus. Das hat schon vor den Landratswahlen niemand behauptet. Dank der gleichzeitigen Abstimmung über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» hat die SVP nun 24, also 40 Prozent, der 60 Sitze im Landrat.
Am ersten Zusammenkommen des neu besetzten Landrats steht meine Interpellation zur «Nachhaltigkeitsinitiative» auf der Traktandenliste. Mein Votum ist vorbereitet und ist ein Lackmustest für den Halt, den ich mir von meiner Leitlinie der Solidarität verspreche. Sie ist zwar nicht neu für mich, zeigt sich mir aber nun noch deutlicher.
Natürlich werde ich freundlich bleiben, damit man mir vielleicht zuhört. Aber auf der gleichen Seite werde ich mich nicht mit allen im Rathaus wähnen. Hier das voraussichtliche Ende der Votums:
Die Wege im Umgang mit unseren Krisen sind verschieden. Dominierend sind in unserer Zeit die neoliberalen und die autoritären Kräfte. Beide nehmen bewusst Menschenopfer in Kauf. Ich kann sie beruhigen: Es gibt noch einen dritten Weg. Und dieser passt sehr gut zum Glarnerland: Der menschliche Weg lässt niemanden zurück. Wirklich niemanden. Wir werden auch auf diesem Weg miteinander streiten, aber dank der Besinnung auf das Gemeinsame eine lebenswerte Zukunft für alle gestalten können. Wirklich für alle. Warum sollten wir das tun? Weil wir nur einander haben.
Gut möglich, dass am 24. Juni Traktandum 28 aus Zeitgründen auf eine nächste Sitzung verschoben wird. Vielleicht komme ich bei Traktandum 23 zum Zug. Dann geht es erneut um Geld für die Zubetonierung des Glarnerlands mit Umfahrungsstrassen. Wer verfolgen will, ob es das eine oder das andere Votum von mir braucht, kann im Livestream dabei sein.
An eine andere Leitlinie hat mich in den vergangenen Monaten ein sehr guter Freund erinnert: Härte macht nichts, das liebevolle Klarheit nicht besser könnte. Mir selbst und anderen gegenüber. Beim Reden miteinander und einander Zuhören gibt es deshalb eine Bedingung: Wenn es nicht freundlich ist, interessiert es mich nicht.
🚧🚧 Werner, Fee, Eisbär, Dr. Wolf und die Persianer arbeiten dran 🚧🚧
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Komm, wir gründen eine Sekte Nur für uns und für Perfekte Wo jeder jeden liebt Und sich Arm und Reich verschiebt Komm, wir bauen eine Brücke Komm, wir finden eine Mitte Und alle Fronten dieser Welt Werden hinten angestellt Lass los, lass los, lass los Was dich festhält Komm, wir gründen eine Sekte Nur für uns und für Perfekte Wo jeder jeden liebt Wo jeder will, was er kriegt Wir werden eine Mission Wir werden eine Religion Alle Götter dieser Welt Kenn ich schon Alle Seelen sind verwandt Schenk deinem Glauben neues Land Halt die Hoffnung in der Hand Bis du sie nicht mehr halten kannst Und dann Lass los, lass los, lass los Was dich festhält Komm, wir gründen eine Sekte Nur für uns und für Perfekte Wo jeder jeden liebt Wo jeder will, was er kriegt Wir werden eine Mission Wir werden eine Religion Alle Götter dieser Welt Kenn ich schon Bin ich Mensch oder Android? Führt jeder freie Wille in den Krieg? Ist das der Himmel oder die Hölle? Der Untergang oder die perfekte Welle? Komm, wir gründen eine Sekte Nur für uns und für Perfekte Wo jeder jeden liebt Wo jeder will, was er kriegt
🚧🚧 Werner, Fee, Eisbär, Dr. Wolf und die Persianer arbeiten dran 🚧🚧





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